Meine wollsucht
Dienstag, 6. April 2010
die verstrickte dienstagsfrage 14/10
Wie strickt ihr Socken? Klassisch mit 4-5 Nadeln vom Schaft aus, Toe-up, mit ein oder zwei Rundstricknadeln oder gibt es noch mehr Techniken?

Herzlichen Dank an Sabine für die heutige Frage!

Ich stricke socken immer noch mit nadelspiel da ich mit magic loop und konsorten nicht zurechtkomme und meistens toe-up. Ich finde diese technik klasse, da ich mich cuff down immer mit dem schaft verschätze und ich eigentlich keine socken mit kurzem schaft mag.
Es fragte wie immer das wollschaf
und der vollständigkeit halber:
Da ich viel frei nach Schnauze stricke kommt es des öfteren vor, das ich auch mal ganze Teile wieder aufribbeln muss weil sie nicht passen. Mich würde interessieren, wenn ihr etwas strickt und es passt nicht. Wie oft trennt ihr maximal das gestrickte wieder auf bevor ihr es in eine Ecke schmeißt und dort liegen bleibt?
Herzlichen Dank an Martina für die heutige Frage!

Wer meinen blog (oder mich) kennt der weiß das daß bei mir öfter passiert. Es hängt davon ab wie gern ich das teil haben möchte, ich glaub das meiste ribbeln war bis jetzt 4 mal bei einem teil. Aber ich bin zu der überzeugung gekommen wenn ich ein stück wirklich so oft ribbeln muß dann gehören wir einfach nicht zusammen. In die ecke schmeiß ich es dann nicht wirklich, ich trenn es wieder auf und strick was neues aus dem garn. Lange liegen gelassen werden eigentlich nur die teile bei denen ich mir unsicher bin oder die sich wie kaugummi ziehen.

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Samstag, 27. März 2010
nachtrag zur dienstagsfrage
Ich mußte eine ganze weile überlegen aber jetzt ist mir mein dümmster strickfehler wieder eingefallen. Ich hatte beim socken stricken mal dié ferse vergessen. Zwar hatte ich die fersenwand gestrickt aber mir fiel erst auf das da was fehlt als ich schon die maschen aus der fersenwand aufgenommen und ein paar runden gestrickt hatte (ich stricke normalerweise die herzchenferse mit verkürzten reihen)

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Dienstag, 23. März 2010
die verstrickte dienstagsfrage 12/10
Trotz recht gediegener Strickpraxis passieren immer wieder Pannen, dass man total falsch zunimmt, sich im Muster grandios verläuft, obwohl es klar zu erkennen wäre, ein Teil überhaupt nicht passt etc. Da kann man schon mal an seinem Verstand zweifeln.
Welches ist Euer allerdämlichster Strickfehler?

Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!

Also dämliche strickfehler habe ich schon viele gemacht. Die meisten davon sind auch im blog zu sehn. Ein ranking möchte ich da auch gar nicht aufstellen, sie wären alle vermeidbar gewesen da sie nicht aus einem nichtverstehen der anleitung resultierten sondern weil ich einfach zu doof war meinem bauchgefühl zu trauen.
Es fragte das wollschaf

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Dienstag, 16. März 2010
die verstrickte dienstagsfrage 11/10
das wollschaf will heute wissen:
ich lese in etlichen Blogs mit und bin immer wieder fasziniert, was für tolle Modelle dort gestrickt werden und - gebe ich zu - auch etwas neiderfüllt. Ich stricke selbst sehr gern, kann aber nur ganz einfache Sachen (Socken, einfache Lochmuster), zu mehr reicht es irgendwie nicht. An Strickschriften und Vorlagen bin ich bisher noch jedesmal frustriert gescheitert, weil ich damit nicht klarkomme, und Pullover etc. auf meine Größe umrechnen ist mir ein Buch mit sieben Siegeln. Ich lerne am besten, wenn mir jemand konkret zeigt, wie es geht, aber so jemanden gibt es in meiner Umgebung leider nicht.

Wie habt ihr so gut stricken gelernt? Learning by doing? Stricktreff irgendwo? Mama, Tante, Oma? Was ratet ihr jemandem, der nur Grundkenntnisse im Stricken hat - wie lernt man besser und komplizierter stricken und z.B. Vorlagen "lesen"?

Herzlichen Dank an Karin für die heutige Frage!

Mir geht das teilweise ganz genauso. Wenn ich so sehe was andere stricken dann werde ich zwar nicht neidisch, ich ärgere mich ein wenig über mich selber da ich der meinung bin das nicht zu können. Solche gedanken sind zwar quatsch, man kann alles lernen aber trotzdem hab ich sie. Nach vorlage stricken kann ich mittlerweile ganz gut, schnitte umrechnen kann ich nicht.
Ich hatte das glück das mir einiges gezeigt wurde, zb. socken stricken oder einige muster. Irgendwann kriegt man aber den dreh auch raus wie man zb. strickschriften liest usw. Angefangen habe ich auch mit sehr einfachen mustern und anleitungen und wenn man erstmal im groben kapiert hat wie eine anleitung aufgebaut ist, auf was man achten muß usw. dann denke ich das man auch mit etwas schwierigeren sachen alleine klar kommen kann. Wenn ich dann doch mal eine formulierung nicht kapier oder mir nicht sicher bin ob ich die arbeitsschritte richtig verstanden habe dann frag ich auch bei ravelry nach. Jinx hat mal gesagt "man lernt nur einen pulli zu stricken wenn man einen pulli strickt" (frei zitiert :)) aber da gebe ich ihr nur bedingt recht. Mir hat es geholfen erstmal nur einfache sachen wie schals oder mützen zu machen um auch erstmal muster zu üben. Es ist ungemein schwerer pulliteile zu machen und auf die formgebung zu achten wenn man schon mit dem muster oder der strickschrift kämpft als wenn man da schon etwas geübter drin ist.
Besser und komplizierter stricken lernt man nur durch üben. Aber man kann ja zb. an einem FI-schal üben anstatt sich gleich einen pulli einzubilden. Wenn man mit der technik an sich dann schon etwas vertrauter ist kann man sich auch an größere sachen wie zb. einfacherer pullis wagen.
Ich würde nicht gleich versuchen das schwierigste zu machen, ich würde mich langsam rantasten. Aber das ist nur meine meinung, andere lernen vielleicht besser wenn sie gleich den "mercedes" unter den stricksachen vor sich haben.

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Dienstag, 9. März 2010
die verstrickte dienstagsfrage 10/10
Das wollschaf hat heute eine, wie ich finde, eher seltsame frage auf lager:
Viele von uns (ich auch) leben mit einer Konfektionsgröße jenseits der 42. Die Strick-Anleitungen für Übergewichtige sind nicht gerade üppig.
Meine Frage zielt zwar auf "Menschen mit größerem Format" ab, aber auch die Antworten von Normalgroßen und -gewichtigen sind interessant, man kann die Antworten auch auf Teilbereiche beschränken. Natürlich geht es da auch ins Persönliche, aber ich habe bereits festgestellt, dass es ein großes Interesse gibt, darüber zu sprechen.

Sollen Übergewichtige Strickkleidung tragen oder darauf verzichten?
Als Betroffene ( r ): Strickst du für dich Pullis und Jacken oder lieber nur Tücher, Socken oder Accessoires?
Welche Schnitte sind vorteilhaft? Welche Garne?
Welche sind abzulehnen?
Änderst du herkömmliche Anleitungen auf deine Figur ab oder entwirfst du eigene Designs?
Wo gibt es geeignete Anleitungen oder Stricktipps für die stärkere Figur? (Bücher, Hefte, Websites, welche?)
Bitte auch welche in deutscher Sprache.

Herzlichen Dank an Reni für die heutige Frage!

Also ob übergewichtige strickkleidung tragen sollten oder nicht, die frage finde ich etwas befremdlich. Natürlich sollen und dürfen/können sie. Dazu haben sie genau das selbe recht wie ein "normalgewichtiger". Und irgendwas muß ja schließlich auch ein dicker mensch anziehen. Wenn man also selber nicht vor der mehrarbeit zurückschreckt dann ist selbstgestricktes absolut legitim.
Ich habe eine konfektionsgröße jenseits der 42 und ich stricke was mir taugt. Socken stricken finde ich langweilig, mag ich nicht so gern. Accessoires stricke ich weil sie notwendig sind, ich mag ja auch warme hände, nen warmen hals usw. Natürlich stricke ich sie auch weil sie mir spaß machen oder gefallen. Aber ich mache genauso jacken und pullis wenn sie mir gefallen.
Bezüglich schnitt und garn bin ich wohl eher "abnorm". Ich mag keine engen taillierten sachen, ich mag weite bequeme pullis und jacken. Und ich trage meinen dicken lopi mit großer hingabe. Ob ich darin aussehe wie das michellinmännchen ist mir schnurz, wenn es 15- draußen hat und ich mitm fahrrad in die arbeit fahren muß dann ist mir wichtiger das es warm ist. Ablehnen würde ich generell nur das was mir nicht gefällt oder was augenscheinlich nicht passt (der gelbe sack war so ein teil aber das kam auch sehr durch den ausschnitt, der war viel zu weit).
Ich finde die IWK zb. immer sehr gut. Erstens gefallen mir die sachen und zweitens sind sie meist auch in meiner größe drin. Nach deutschen anleitungen stricke ich fast nie. In deutscher sprache kenne ich fast nichts, die einschlägigen zeitschriften haben seit neuestem oft eine große-größen kollektion drin aber so tausendprozentig finde ich die sachen meistens nicht. Ich muß mich nicht anziehen wie meine oma nur weil ich dicker bin.
Ich finde es geht was einem selber gefällt und jetzt mal ganz im ernst, steht es irgendeinem von uns zu über jemand anderen zu urteilen nur wegen der figur oder wegen dem was er anhat? Ich glaube nicht

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